poesie.album flaschenpOst. daily?*
bLickfabrik. *prInziPessin.*

Ich legitimiere meine siebenundzwanzig Fehltage mit dem Tod einer alkoholabhängigen Erziehungsbevollmächtigten und finde das taktisch sehr klug. Manche Menschen singen von Liebe, ich singe die ganze Zeit von dir, fabriziere ein Wahlplakat und kette eine muslimische Geisel an den Reichstag um Eindruck zu schänden.

Ich wache auf, bin geschändet und liebe dich dafür.

Notiz an mich selber: Nasen. Nasen sind wichtig. Und nun zu meiner imaginären Karriere.

“Ich kenn mich aus mit diesem Therapieblödsinn und musste mein Leben lang zu vierzehn verschiedenen Psychoanalytikern hüpfen, um zielstrebig deren eigene psychosoziale Inkompetenz heraus zu provozieren und im dazugehörigen Endeffekt als therapieresistent eingeordnet zu werden deswegen.

Sie ist eine Figur auf der Leinwand, die man gern zur Therapeutin hätte und abgesehen davon geht es in meiner Geschichte um unabsichtlichen Mord, Wahlverwandtschaften und die Gleichgültigkeit des Universums - wie man damit fertig wird, verrate ich der berühmten Persönlichkeit beim nächsten Mal.”

Die Fähigkeit wird oft mit der Popularität verwechselt und rollt unserer Konversation allerlei Steine in den Weg.

Diese extrem beschissene Lage sollte also eventuell dazu dienen, ein Buch über meine frühpubertäre Auffassung der Schauspielerei zu schreiben und es “Sex ist nicht alles” zu nennen, weil mir kein besserer Titel einfällt. Mein Leben als Fototapete wird vorbildlich benotet. Liebes, ich schicke dir eine Ansichtskarte von der Hinrichtung.

23.1.07 18:43
 


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